Benchmarks: the secret to an excellent target system. Improve your business processes
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Vom Hasso Plattner Institut (HPI) wurde die Frage aufgeworfen, wie zukünftige Informationsverarbeitung aussehen könnte, bei der davon ausgegangen wird, dass die derzeit herrschenden Restriktionen bezüglich Geschwindigkeit und Datenzugriff nicht mehr existieren. Das IBIS-Labs Team hat sich mit der Thematik beschäftigt und Visionen identifiziert, die auch als Projektvorschläge an das Hasso Plattner Institut eingereicht wurden.
Prof. Dr. Rainer Thome, Inhaber des Lehrstuhls für BWL und Wirtschaftsinformatik der Universität Würzburg, und Dr. Andreas Hufgard, Leiter der IBIS Labs, folgten gerne der Einladung den eingereichten Projektvorschlag vor Vertretern des HPI und der SAP AG bei der Eröffnung des HPI Future SOC Lab persönlich zu präsentieren.
Eine Aufzeichnung des Vortrages, bereitgestellt vom HPI, finden Sie hier:
Das Steering Komitee hat den Vorschlag für ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls von Prof. Thome ?IBIS Labs Vision for Business Matrix Processing? angenommen und gewährt den Mitarbeitern hierfür Zugriff auf Ihre Systeme. Diese enthalten Zugang zu neuester, am Markt noch nicht verfügbarer, Hardware mit enormen Hauptspeicherkapazitäten (1-2 TB).
Für die Visionen wurde der Begriff "Business Matrix Processing" gewählt und folgendermaßen definiert: Die gesamten betriebswirtschaftlichen Datenbestände sowohl für die analytische als auch die transaktionale Verarbeitung befinden sich in einem Hauptspeicherbereich, also im wahlfreien schnellen Zugriff. Die Analogie zur Matrix des gleichnamigen Films leitet sich über die vollständige Virtualisierung der Realität ab.
Nachdem die einzelnen Felder identifiziert wurden, besteht die Notwendigkeit einer genaueren Untersuchung, die zum Beispiel im Rahmen eines Forschungsprojektes mit Bezug zu den neuen technologischen Möglichkeiten und Grenzen erfolgen könnte.
Es wurden sieben Visionen identifiziert:
1. Real-time Business Process Management wird den Anwendern erstmals eine Überwachung von Geschäftsprozessen ohne Zeitverzug und eine ad-hoc Anpassung der Abläufe ermöglichen.
2. Informationen können zur Echtzeit propagiert werden. Damit ist es möglich, jede Information, die im System zur Verfügung steht, beziehungsweise dem System bekannt gegeben wird, allen Konsumenten und relevanten Empfängern ohne Verzug zur Verfügung zu stellen.
3. Dem Anwender stehen analytische Informationen für seinen Arbeitskontext automatisch angereichert zur Verfügung, beispielsweise zur Visualisierung oder zum Monitoring betriebswirtschaftlicher Verfahren.
4. Planungsprozesse sind in ERP-Systemen simultan und ohne Zeitverzug durchführbar und werden somit die Disposition revolutionieren.
5. Ausstehende Prozessschritte werden vorausschauend hochgerechnet und bieten eine neue Dimension der Genauigkeit.
6. Die klassische Datenhaltung wird zu einer virtuellen Business Daten Matrix im Sinne eines Tensors erweitert, die die Beziehungen wie in der realen Welt abbildet.
7. Der Anwender wird durch die Software konsultativ und autoadaptiv begleitet.
Im Rahmen der Forschungskooperation mit dem Hasso Plattner Institut wurde von Dr. Andreas Hufgard, Dipl. Kff. Stefanie Krüger und Prof. Dr. Rainer Thome ein Forschungspapier über Rule Based Business Matrix Processing (RBM) veröffentlicht.
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