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Dirk Deceuninck
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Dirk Deceuninck, Geschäftsführer von NewColutions

Dirk Deceuninck ist Geschäftsführer von NewColutions (www.newcolutions.com).

Als internationales SAP-Beratungshaus mit Niederlassungen in Belgien und den Niederlanden ist NewColutions auf SAP Lifecycle Management (ALM) und den SAP Solution Manager spezialisiert. Mit einem Team von mehr als 20 Experten hat New Colutions zahlreiche SAP Solution Manager Projekte durchgeführt.

IBIS: Herr Deceuninck, die aktuelle Version des SAP Solution Manager beinhaltet auch den Assistenten zur Lösungsdokumentation (Solution Documentation Assistant = SoDocA). Warum sollten SAP-Anwender diesen nutzen?
 
Deceuninck: Eine aktuelle System-Dokumentation ist für SAP-Manager eine große Herausforderung. Sie benötigen diese aber, wenn sie die Qualität verbessern oder Tests effektiver gestalten wollen. Der SAP Solution Manager liefert eine Blueprint-Struktur. Mit dem SoDocA lässt sich der Blueprint automatisch evaluieren und validieren. So können alle Prozesse relativ einfach dokumentiert werden.
 
IBIS: Kann der SoDocA uneingeschränkt die Unternehmensprozesse analysieren und dokumentieren?
 
Deceuninck: Der SoDocA ist sehr nützlich. Aber er hat auch Einschränkungen. Er analysiert das Prozess-Modell rein transaktionsbasiert. Dies liefert einen ersten Überblick. Jedoch wird zu den Transaktionsdaten meist ein detaillierteres Bild benötigt, das auch Stamm-, Prozess- und Customizingdaten beinhaltet. Hierzu können im SoDocA eigene SQL-Abfragen definiert werden, um Tabellen und Bewegungsdaten zu analysieren. Dafür bedarf es allerdings Expertenwissen. Deshalb ist die Erstellung eines korrekten initialen Blueprints auch nicht trivial und zeitaufwändiger.

IBIS: Lassen sich diese Schwächen umgehen?

Deceuninck: Ja. Zum Beispiel können SAP-Anwender den SoDocA mit einem zusätzlichen Analyse-Werkzeug wie RBE Plus ergänzen. RBE Plus liefert erweiterte Analysen mit mehreren Tausend vordefinierten SQL-Abfragen, die Auswertungen zu Stammdaten, Customizing und Bewegungsdaten - zusätzlich zur Transaktionsnutzung - liefert. Diese vordefinierten Abfragen sind auch als Content-Paket zum Import in den SoDocA verfügbar, um detaillierte Analysen durchzuführen.

IBIS: Was empfehlen Sie SAP-Anwendern?

Deceuninck: Zur initialen Blueprint-Erstellung empfehlen wir unseren Kunden, RBE Plus wegen des erweiterten Analyseumfangs einzusetzen. Ein weiterer Vorteil ist das verbesserte Business Process Repository, welches nicht zugeordnete SAP-Transaktionen bereits beinhaltet. Ferner bietet RBE Plus auch ein sehr bedienungsfreundliches Offline-Werkzeug für die Zuordnung von kundenspezifischen Transaktionen und Reports sowie zur Anpassung des Prozessmodells an. Für weitere Analysen kann dann der SoDocA verwendet werden. Wird dieser mit dem RBE Plus Content genutzt, können "Wiederhol-Analysen" sehr detailliert durchgeführt werden, um die aktuelle Nutzungssituation sowie die Korrektheit des Blueprints zu ermitteln.
 
IBIS: Kann der SoDocA auch zusammen mit RBE Plus eingesetzt werden, wenn bereits ein Blueprint im SAP Solution Manager erstellt wurde?

Deceuninck: Ja, natürlich. Sie können problemlos den SoDocA zur Evaluierung der Nutzungssituation verwendet, wenn Sie einen vorhandenen Blueprint überprüfen wollen. Die Kombination von SoDocA und RBE Plus Content bietet ein leistungsstarkes Analyse-Paket.

 

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